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Sicherungskarte für Schließanlagen

Stand: Oktober 2026 · Haus und Sicherheit GmbH, Fachhandel für Schließanlagen, Schönaich

Die Sicherungskarte beweist, wem eine Schließanlage gehört. Nur mit ihr gibt es Nachschlüssel und neue Zylinder, und mit ihr lässt sich bei fast allen Herstellern eine Kopie des Schließplans anfordern. Hier steht, worauf es ankommt und was bei Verlust zu tun ist.

Digital statt Papier: Key-Task verwaltet Schließplan, Schlüssel und Ausgaben mit Unterschrift auf dem Handy. 1 Objekt mit bis zu 50 Schlüsseln ist dauerhaft kostenlos.

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Was ist eine Sicherungskarte?

Die Sicherungskarte, auch Sicherheitskarte, Codekarte oder Berechtigungskarte genannt, gehört zu einem Schließzylinder oder einer Schließanlage mit geschütztem Schlüsselprofil. Sie trägt die Anlagen- oder Schlüsselnummer und berechtigt den Inhaber, Nachschlüssel und Zylinder beim Hersteller oder Fachhandel zu bestellen.

Ohne Karte fertigt der Fachhandel für geschützte Anlagen keine Schlüssel. Genau das ist der Schutz: Wer nur einen Schlüssel in der Hand hat, kann ihn nicht einfach nachmachen lassen.

Wo steht die Nummer der Schließanlage?

Auf der Sicherungskarte und meist eingeprägt auf jedem Schlüssel der Anlage, oft zusammen mit einer Kennung für die Schlüsselgruppe. Die Nummer allein berechtigt aber noch nicht zur Bestellung, dafür braucht es die Karte.

Wer bewahrt die Sicherungskarte auf?

Der Eigentümer der Anlage, in der WEG die Gemeinschaft, vertreten durch die Verwaltung. Die Karte gehört nicht an den Schlüsselbund und nicht in die offene Mieterakte, sondern zusammen mit dem Schließplan unter Verschluss. Eine Kopie oder ein Foto erleichtert Bestellungen, ersetzt aber bei den meisten Herstellern nicht das Original.

Schließplan mit der Sicherungskarte anfordern

  1. Sicherungskarte fotografieren oder scannen, Anlagennummer gut lesbar.
  2. Der Karteninhaber unterschreibt eine Vollmacht für den Fachhändler.
  3. Der Fachhändler fordert den Plan mit Kartenkopie und Vollmacht beim Hersteller an.
  4. Der Plan kommt zurück, meist als Excel-Datei, und kann in die Schlüsselverwaltung übernommen werden.

Die Vollmacht sollte auf diesen Zweck begrenzt sein. Was im Plan steht und wie man ihn liest, erklärt die Seite Schließplan.

Sicherungskarte verloren: was tun?

Dann führt der Weg über den Hersteller. Er stellt nach Prüfung der Berechtigung, etwa durch einen Eigentumsnachweis, eine Ersatzkarte aus. Ablauf, Dauer und Kosten unterscheiden sich je nach Hersteller. Am schnellsten geht es über den Fachhändler, der die Anlage geliefert hat.

Solange die Karte fehlt, sind keine Nachbestellungen möglich. Wer die Kartennummer notiert hat, beschleunigt das Verfahren.

Sicherungskarte beim Fachhandel hinterlegen

Wer die Originalkarte nicht selbst verwahren möchte, kann sie bei Key-Task hinterlegen. Haus und Sicherheit bewahrt sie auf und nutzt sie nur für Bestellungen, die Sie freigeben. Geht eine hinterlegte Karte bei uns verloren, bestellen wir auf unsere Kosten eine Ersatzkarte.

So hilft Key-Task

In Key-Task fotografieren Sie die Sicherungskarte direkt in der App. Der Karteninhaber unterschreibt die Vollmacht auf seinem Handy, wir fordern den Schließplan beim Hersteller an und legen die Anlage für Sie an.

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